Vorgeformter
kortikospongiöser
Knochenblock zur
minimal-invasiven
Glenoidrekonstruktion
Vorgeformter kortikospongiöser
Knochenblock zur minimal-invasiven
Glenoidrekonstruktion
OMC-80 ist ein vorgeformter und vorgebohrter heterologer Knochenblock equinen Ursprungs, der eigens
zur Rekonstruktion des Glenoidprofils während chirurgischer Bone Block-Verfahren entwickelt wurde.
Seine Geometrie und die Kombination von spongiösem und kortikalem Knochen erleichtern die Positionierung
und verleihen eine optimale mechanische Auszugsfestigkeit.
Das equine Knochengewebe, aus dem OMC-80 besteht, wird durch das Zymo-Teck®- Verfahren enzymatisch deantigenisiert:
dieses Verfahren erhält das Knochenkollagen Typ 1 sowie die strukturellen Gewebeeigenschaften, was die Integration
des Implantats sowie das physiologische Knochenremodeling fördert.
MERKMALE
-
VORGEFORMT UND
GEBRAUCHSFERTIG -
VIELSEITIGE
BEFESTIGUNGSMÖGLICHKEITEN -
KORTIKOSPONGIÖSE
STRUKTUR
DIE VORTEILE
-
REDUZIERT DIE
OPERATIONSZEITEN -
KOMPATIBEL -
AUSZUGSFESTIGKEIT -
HÖHERE
VORHERSEHBARKEIT -
KEINE
SPENDERREGION -
LANGZEITSTABILITÄT
WOFÜR WIRD DAS PRODUKT ANGEWENDET?
OMC-80 wird bei dem chirurgischen Operationsverfahren der Knochenblockmethode angewandt, wenn die rezidivierende vordere Schulterinstabilität mit einem Glenoiddefekt verbunden ist.
Insbesondere also bei:
-
VORDEREM GLEONIODDEFEKT;
ANTEROINFERIOREM GLENOIDDEFEKT; -
REZIDIVIERENDER VORDERER SCHULTERINSTABILITÄT;
-
EVENTUELLER KAPSULOLABRALER INSUFFIZIENZ ODER HYPERLAXITÄT, WELCHE, FALLS INDIZIERT, MIT VERBUNDENEN WEICHGEWEBEVERFAHREN ZU BEHANDELN IST.

ART DER ANWENDUNG
1. BEURTEILUNG DES DEFEKTS
Der Knochendefekt und eventuell damit verbundene Läsionen werden anhand von präoperativer bildgebender Diagnostik und darauf folgender arthroskopischer Exploration beurteilt.
2. GLENOIDPRÄPARATION
Der vordere Glenoidrand wird freigelegt, geglättet und angefrischt, um ein für die Aufnahme des Implantats geeignetes Knochenbett zu erzielen.
3. REALISIERUNG DER TUNNEL
Mithilfe einer posterioren Führung werden zwei parallele Glenoidtunnel gebohrt, die entsprechend der vorgeformten Bohrungen von OMC- 80 ausgerichtet sind.
4. EINBRINGUNG DES IMPLANTATS
Der Knochenblock wird durch eine am vorderen arthroskopischen Portal angebrachten Kanüle ins Gelenk eingebracht und bis zum Glenoiddefekt geführt. Die Spongiosa-Oberfläche wird mit dem präparierten Knochenbett in Kontakt gebracht und das Implantat wird dann dem Glenoidprofil angepasst.
5. BEFESTIGUNG
Das Implantat wird durch Tunnel mittels kortikaler Buttons stabilisiert bzw. durch ein metallfreies Cerclagesystem aus hochfesten Bändern.
6. ABSCHLIESSENDE KONTROLLE
Es werden die Position, die Stabilität und der Kontakt des Implantats mit dem Glenoid überprüft. Falls angezeigt, kann das Verfahren durch eine Kapsel-Labrum-Refixation und Techniken der Weichgewebe-Augmentation wie etwa ASA ergänzt werden.
MINIMALINVASIVE CHIRURGIE, DIE DIE ANATOMIE ERHÄLT
Das chirurgische Knochenblockverfahren kann angewandt werden, wenn der Glenoid anatomisch rekonstruiert und der Rabenschnabelfortsatz sowie die Conjoint-Sehne erhalten werden sollen oder, wenn der Rabenschnabelfortsatz nicht verwendet werden kann, auch zur Revision. Das Verfahren ermöglicht es zudem, Knochendefekt und Weichgewebeläsionen separat zu behandeln. Die Wahl hängt von den Merkmalen des Defekts, den damit verbundenen Läsionen, der Gewebequalität, den Bedürfnissen des Patienten und der Erfahrung des Chirurgen ab.
Weiterführende Informationen
Produktfamilie
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OSTEOPLANT®
| OMC-80 | Bone Block for Glena | 1 pc 22 x 8 x 9 mm |
